Gefährdungsbeurteilungen - Ingenieurbüro Querbach Arbeitssicherheit

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Gefährdungsbeurteilungen

Gefährdungsbeurteilung - Kernelement des betrieblichen Arbeitsschutzes

Die Pflicht zur systematischen Analyse der Gefährdungen an unterschiedlichen Arbeitsplätzen ist ein Kerngedanke im präventiven Konzept des Arbeitsschutzgesetzes von 1996. Die grundlegenden Vorschriften finden sich in den §§ 5 - 6 ArbSchG.

  1. Gefährdungs- und Belastungsfaktoren
Bei der Gefährdungsbeurteilung werden die Gefährdungs- und Belastungsfaktoren betrachtet, die zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, zu Arbeitsunfällen oder zu Berufserkrankungen führen können, Dabei werden der Arbeitsplatz, das Arbeitsverfahren und die Arbeitsmittel betrachtet im Hinblick auf:
mechanische Gefährdungen; elektrische Gefährdungen; Gefahrstoffe; biologische Arbeitsstoffe; Brand- und Explosionsgefahren; kalte und heiße Medien; Klima; Beleuchtung; Lärm; Vibrationen; Stahlung; Aufnahme von Informationen, Handhabung von Stellteilen; physische Belastungen; psychische Belastungen.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung wird dokumentiert, welche Gefährdungen vorliegen, und durch welche Schutzmaßnahme(n) diese Gefährdungen unwirksam gemacht wurden oder - im Fall von konkreten Mängeln - welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Im Endergebnis wird der sichere Zustand von Arbeitsplatz, Arbeitsverfahren und Arbeitsmitteln beschrieben: So wie dokumentiert, soll der gefährdungsfreie Betrieb ablaufen.

Eine Gefährdungsbeurteilung lebt also nicht von der Aussage, dass der derzeitige Systemzustand gefährdungsfrei ist, sondern von der Auflistung der Maßnahmen, die zu diesem sicheren Systemzustand geführt haben.

2. Schutzmaßnahmen
Die in der Gefährdungsbeurteilung beschriebenen Schutzmaßnahmen werden in drei Kategorien unterteilt:

    • technische Schutzmaßnahmen,
    • organisatorische Schutzmaßnahmen und
    • personenbezogene (individuelle) Schutzmaßnahmen.

Diese Dreiteilung gibt die Rangfolge der Schutzmaßnahmen vor, die der Unternehmer bei der Festlegung von Schutzmaßnahmen beachten muss: T-O-P - erst technische Schutzmaßnahmen, dann organisatorische und erst zum Schluss personenbezogene Schutzmaßnahmen.
Ingenieurbüro Hans-Peter Querbach
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Brunnenstr. 22, 35112 Fronhausen
info@hpquerbach.de
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